23.02.2007 | Mannheimer Morgen

Kunden erforschen die weite Welt der Mode

Engelhorn öffnet seine Pforten / Erste Besucher vom großen Angebot beeindruckt

Am ersten Verkaufstag hat das Modehaus engelhorn gestern viele neugierige Kunden in sein umgestaltetes Haupthaus und das acc/es locken können. Ab 10 Uhr streiften Schaulustige und Kaufwillige durch die modernen Hallen des Modetempels und ließen sich vom Angebot auf den einzelnen Etagen beeindrucken.
„Es ist so riesig hier, ich kann gar nicht ans Kaufen denken, ich gucke nur herum“, stöhnt zum Beispiel Sabrina Rodler und gibt sich geschlagen gegenüber der bunten Warenwelt. Die 27-Jährige hat den Umbau der letzten Wochen im Vorbeigehen von der Fußgängerzone aus verfolgt und sich dabei immer auf die Eröffnung gefreut. Jetzt kann sie den neuen Bau im Getümmel der anderen Kunden erforschen. „Erst einmal wird alles vom ersten bis zum obersten Stock durchkämmt“, lacht die junge Frau, die sich gleich noch eine neue Tasche kaufen will.
Nicht nur vor den extravagant ausstaffierten Schaufenstern, auch im Inneren des neuen engelhorn-Gebäudes wollen die Menschen zuallererst die vielen Eindrücke genießen. Wer das hinter sich hat, besinnt sich auch wieder auf die vor ihm liegende Kleidung. So entspannt sich eine Gruppe junger Leute an einer schicken Espresso-Bar, gleich daneben fragt ein Mutter-Tochter-Gespann eine Verkäuferin nach der Abteilung für Ballkleider. „Und wo finde ich die Blusen aus dem Angebot?“, schallt es aus einer anderen Ecke herüber.
Ein Pärchen sieht es gelassen und lehnt sich über die Brüstung in der Mitte des Gebäudes, um das Gewusel auf den Rolltreppen unter sich zu betrachten. Thorsten Schmitz und seine Freundin Jessica haben Urlaub und nutzen ihren freien Tag zum Bummeln. „Wir haben uns aber nur Kleinigkeiten angesehen, Schals, Gürtel und so etwas“, erklärt er. „Das soll schließlich ein ganz entspannter Tag ohne Einkaufsstress werden“, ergänzt seine Freundin: „Dieses Riesenangebot kann einen schon erschlagen.“
Die Verkäufer beraten ihre Kunden an diesem wichtigen ersten Tag offensichtlich besonders höflich. Auf jeder Etage gibt es einen Ständer mit Visitenkarten der einzelnen Mitarbeiter. Kundenfreundlichkeit pur verspricht das Konzept. Kassen gibt es im ganzen Gebäude 34, und wer doch einmal länger warten muss, konzentriert sich auf die Bildschirme über den Köpfen der Kassiererinnen, auf denen in Endlosschleife Models in Designer-Teilen ihre Runden drehen.

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