30.08.2007 | Wochenblatt Mannheim

Löwen sind heiß aufs Spiel

HANDBALL: Erstes Heimspiel am 1. September

Endlich ist es soweit: Am kommenden
Samstag, 1. September, fällt in
Mannheim der Startschuss zur neuen
Spielzeit in der Handball-Bundesliga.
Die „Rhein-Neckar Löwen“
empfangen dann um 17 Uhr in der
„SAP Arena“ HBW Balingen-Weilstetten
zum ersten Heimspiel der Saison.
„Jetzt gilt‘s, jetzt müssen wir
unser Leistungspotenzial abrufen“,
weiß Cheftrainer Iouri Chevtsov,
der gerne noch etwas mehr Vorbereitungszeit
gehabt hätte. Denn er
sieht noch viel Arbeit vor sich und
seinem Team. „Der letzte Schritt,
mitunter nur Kleinigkeiten, die zur
optimalen Abstimmung fehlen,
müssen wir nun eben durch enormen
Kampfgeist wettmachen. Unterm
Strich zählt nur das Ergebnis.“
Doch zumindest in Sachen Motivation
muss sich Chevtsov keine
Sorgen machen, denn die Jungs sind
heiß. „Es wird Zeit, dass es endlich
losgeht,“ meinte Weltmeister Oliver
Roggisch, der seit dieser Saison
in den Farben der Löwen spielt. Damit
spricht er seinen Teamkollegen
aus der Seele, wie auch Weltmeister
Christian Schwarzer bestätigt. „Es
macht riesigen Spaß mit dieser
Mannschaft zu spielen“, betont der
Kreisläufer, der es neben einer Top-
Platzierung in der Bundesliga vor allem
auf den Europacup der Pokalsieger
abgesehen hat. Nach dem ersten
Heimspiel am kommenden Samstag
stehen im Zwei-Wochen-Takt weitere
Partien in der heimischen Multifunktionsarena
an. So empfangen
die Löwen am 12. September, 20.15
Uhr, den THW Kiel, am 22. September,
15 Uhr, den TBV Lemgo, am 3.
Oktober, 17 Uhr, die HSG Nordhorn,
am 20. Oktober, 19 Uhr, die
HSG Wetzlar, am 10. November, 15
Uhr, den TV Großwallstadt, am 24.
November, 15 Uhr, TuS N-Lübbecke,
am 1. Dezember. 19 Uhr, den
TSV GWD Minden, am 22. Dezember,
19 Uhr, den Wilhelmshavener
HV und am 26. Dezember, 19 Uhr,
den VfL Gummersbach. Karten zu
allen Heimspielen gibt es unter Telefon
07253 934711.
Derweil stehen auch die Begegnungen
in der zweiten Runde im
DHB-Pokal fest. Nach der Auslosung
am Montag treffen die Löwen
auf den Süd-Zweitligisten TuSpo
Obernburg. „Ein gutes Los“, findet
Löwen-Geschäftsführer Thorsten
Storm. „Es hätte uns deutlich härter
treffen können. Aber sicherlich
wird diese Aufgabe auch nicht zu einem
Selbstläufer. Ein Vorteil ist allerdings,
dass wir eine nicht allzu
lange Reise vor uns haben.“

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