04.03.2010 | Mannheimer Morgen

Preisträger: Seit 1997 das „Who is Who“ der Metropolregion

Wer etwas bewegt in Mannheim und der Region, der soll dafür gewürdigt
werden. So etwa lässt sich das Motto des Initiativpreises beschreiben, den das Mode-Unternehmen Engelhorn zusammen mit dem „Mannheimer
Morgen“ seit 1997 vergibt. „Er soll zeigen, dass die Entwicklung der
Stadt und der Region nicht nur eine Aufgabe der Verwaltung, sondern
auch von Institutionen und Bürgern ist“, so beschreibt Richard Engelhorn
die Auszeichnung.

Zusammen mit dem langjährigen „MM“-Herausgeber Rainer von Schilling, der im Jahr 2007 verstarb, hat Richard Engelhorn die Auszeichnung
gestiftet. Heute gehören der Jury neben Richard Engelhorn noch Prof. Otto Jacobs von der Universität Mannheim und Dr. Björn Jansen, Geschäftsführer des „MM“ und der Dr. Haas-Gruppe, an.

Mit dem gebürtigen Heidelberger Dietmar Hopp gibt es nun acht Preisträger. Hopp studierte Nachrichtentechnik (Informatik) in Karlsruhe, seine erste Anstellung bei IBM führte ihn nach Mannheim. 1972 gründete er mit vier Kollegen das Unternehmen SAP. 1995 folgte die Dietmar Hopp Stiftung, die bis heute nach eigenen Angaben rund 250 Millionen Euro ausgeschüttet hat – überwiegend in der Metropolregion.

Den Anfang der Preisträger machte im Jahr 1997 Dr. Hanns-
Joachim Bremme, der für sein Engagement als Vorsitzender des Arbeitskreises Rhein-Neckar geehrt wurde. Ihm folgte im Jahr darauf Peter Hofmann. Der Präsident des Reiter-Vereins Mannheim ist wesentlich dafür verantwortlich, dass die Reiter-EM im Jahr 2007 in Mannheim stattfand. Der Mannheimer Ehrenbürger Heinrich Vetter, Gründer der gleichnamigen Stiftung, konnte im Jahr 1999 den Initiativpreis in Empfang nehmen, ihm wurde für sein weitreichendes Mäzenatentum gedankt. Nach zwei Jahren wurde die Auszeichnung erneut verliehen, sie ging im Jahr 2001 an Wolfgang Franz, der Wirtschaftsweise erhielt sie stellvertretend für das von ihm geleitete Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) an der Universität Mannheim. Gerade wurde Franz an der Spitze des ZEW für weitere zwei Jahre bestätigt. Klaus Schunk, Programmdirektor und Geschäftsführer von Radio Regenbogen, wurde im Jahr 2002 der fünfte im Bunde der Ausgezeichneten des Initiativpreises. Er nahm den verkleinerten Grupello-Brunnen unter anderem für den Ball der Sterne entgegen. Der Mannheimer Unternehmer und frühere Vorstandschef von Fuchs Petrolub Manfred Fuchs erhielt den Initiativpreis 2004. Fuchs wurde für seinen vielfältigen Einsatz in der Region geehrt. Im Jahr 2007 folgte dann Eggert Voscherau. Auch „Mr. Metropolregion“ bekam die kunstvolle Nachbildung des Grupello-Brunnens als Dank. Der frühere BASF-Vize hat an der Spitze der Metropolregion viel zur Entwicklung des Rhein-Neckar-Dreiecks beigetragen.

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