12.07.2012 | Mannheimer Morgen

Hilfe für Opfer von Hungersnot

Unicef: Spenden in Höhe von 27 000 Euro Große Hilfe aus Mannheim für Unicef: Im Jahr 2011 nahm die Unicef-Arbeitsgruppe Mannheim-Ludwigshafen Spenden in Höhe von 27 000 Euro für Hilfsprojekte in den ärmsten Ländern und Krisengebieten entgegen. Hinzu kamen 127 000 Euro aus dem Verkauf von Unicef-Grußkarten. „Besonders großzügig unterstützten die Bundesbürger die Nothilfe für die Opfer der Hungerkatastrophe in Ostafrika“, sagte Birgit Stegmann, Leiterin des Grußkartenbereiches der AG Mannheim-Ludwigshafen. „Dank der weltweiten Hilfsbereitschaft konnte Unicef dort Hunderttausende schwer mangelernährte Kinder mit Zusatznahrung, sauberem Wasser und medizinischer Hilfe versorgen“, dankte sie.

Wichtige Stütze
Mit Einnahmen in Höhe von 93,3 Millionen Euro aus Spenden und dem Verkauf von Grußkarten war Unicef Deutschland im Jahr 2011 erneut eine der wichtigsten Stützen für die weltweite Arbeit des UN-Kinderhilfswerks. 85,06 Prozent der Einnahmen in Deutschland flossen in Hilfsprojekte in über 150 Ländern. 1,79 Prozent wurden für die inländische Arbeit eingesetzt – wie Kampagnenarbeit für Kinderrechte und Bildungsarbeit in Schulen. Traditionsgemäß organisierte die Unicef-AG Mannheim-Ludwigshafen auch in diesem Jahr wieder Verkaufsstellen für Weihnachtskarten im Modehaus Engelhorn, bei Thalia sowie den Stand auf dem Mannheimer Weihnachtsmarkt.

Botschaften zu Buch gebunden
Bereits im März starteten die Unicef-Ehrenamtlichen für die Kinder in Japan vielfältige Solidaritätsaktionen, sammelten Spenden und banden Bilder, Botschaften und persönliche Briefe von Kindern zu einem Buch. Die Mitarbeiterinnen der Unicef-AG Mannheim-Ludwigshafen hatten anlässlich des Jahrestages der Kinderrechtskonvention die Mannheimer FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Birgit Reinemund in die Ladenburger Astrid-Lindgren Grundschule eingeladen. Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a diskutierten mit der Politikerin über die Rechte von Kindern und stellten ihre Forderungen an die Gesetzgebung vor. In der Diskussion zeigte Reinemund den Schulkindern am praktischen Beispiel auf, wie Kinderrechte in Deutschland gestärkt werden.

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