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16.11.2005 | News

Laufschule – Es läuft und läuft ...

Bei uns sind Sie immer auf dem Laufenden: engelhorn sports bietet Ihnen in Laufkursen die Möglichkeit, den Weg zum optimalen Laufen zu finden. Denn nur, wer sein individuell richtiges Tempo und belastungsarme Bewegungsabläufe kennt, kommt in den Genuss der vielfältigen gesundheitlichen Pluspunkte, die dieser Sport bietet.


Mannheimer Morgen am 31.10. über Maria Raether und über Ihre Erlebnisse beim diesjährigen Ironman auf Hawaii.

Sie sitzt nachdenklich auf einem grünen Fleck nahe des Pazifiks. Das vorgelagerte, schwarze Lavagestein bildet den Kontrast. Seltsam. Wie ruhig der Ozean ist. Viele Male hatte sie ihren Gegner ganz anders erlebt. Heute
kann Maria Raether darüber lachen. Das Jahr hat tatsächlich ein tolles Ende für die Triathletin des Soprema-Teams der MTG Mannheim gefunden. Erst "finishte" die Leiterin der engelhorn sports-Laufschule in Kailua-Kona beim
Ironman Hawaii nach 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und einem abschließenden Marathon in 10:56 Stunden - so schnell wie noch nie bei ihren sieben Teilnahmen im 50. US-Bundesstaat, dann setzte die Weinheimerin in Wailea auf der Vulkaninsel Maui das Sahnehäubchen auf eine gelungene Saison: Beim Xterra, der Weltmeisterschaft über 1500 Meter im lauwarmen Nass, 30 Kilometern auf dem Mountainbike über phasenweise haarsträubende Downhill-Passagen sowie elf Kilometern Cross-Strecke per pedes bei irre heißen Temperaturen sicherte sich die 43-Jährige den Titel in ihrer Altersklasse (AK). 3:33,13 Stunden benötigte sie und war danach nur noch glücklich. "Damit hätte ich nicht gerechnet. Schließlich saß ich erst zum vierten Mal auf dem Mountainbike." Maria Raether nahm den Wettkampf, für den sie sich am Titisee
qualifiziert, aber wegen zu später Anmeldung die deutsche Meisterschaft nicht zuerkannt bekommen hatte, ziemlich locker. "Mal sehen, was geht", lautete die Vorgabe der Vierten in der AK 40 bis 44 von Kona. Und die andere
Triathlon-Variante mit den breiten Reifen gab ihr den nötigen Kick. Für die MTGlerin erwiesen sich die elf Kilometer Laufen über Stock und Stein, im tiefen Sand und seichten Wasser ebenso als neue Herausforderung - der sie allerdings allemal gewachsen war. 70 Prozent ihres Erfolges macht der Kopf
aus, behauptet sie. Der Wille ist ihr Talent. "Den kann man nicht antrainieren", sagt Maria Raether, für die jetzt erstmal Erholung angesagt ist. Sie blinzelt in die Sonne und lächelt. Und fast scheint es so, als zwinkere der Ozean zurück.

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