29.09.2005 | Rhein-Neckar-Zeitung

Hier dreht sich alles rund um den Sport

Das großzügig erweiterte Haus „engelhorn sports“ in N5 feiert heute große Wiedereröffnung

„Wir wollen das modernste und innovativste Sporthaus in Europa werden“, formuliert Juniorchef Fabian Engelhorn das ehrgeizige Ziel des Familienunternehmens. Mit dem Umbau von Engelhorn Sports im Quadrat N5 in der Innenstadt ist die Unternehmensgruppe diesem Ziel ein Stück näher gerückt. In den letzten Monaten wurde Deutschlands größtes Sporthaus für die Kunden mehr oder weniger unbemerkt umgekrempelt und um 700 auf 9500 qm erweitert. Vier Millionen Euro hat engelhorn in den Umbau gesteckt, das Team um 20 Mitarbeiter auf 200 erweitert. Auf sieben Etagen dreht sich jetzt alles um de Sport: von Wandern bis Tennis, von Fußball bis Golf.
Heute wird die Wiedereröffnung gefeiert. Natürlich sportlich: Olympiasiegerin Heike Drechsler geht um 8 Uhr mit Freunden des Nordic Walking auf den Planken voran, anschließend ist von 9 bis 11 Uhr Frühstücken für Läufer und Kunden angesagt. Und dann geht es Schlag auf Schlag: Klettershows, „Adler“- Autogrammstunde für Eishockey-Fans , Autogrammstunde mit den Kaiserslauterer Fußballspielern Zandi und Pletsch um 17.30 Uhr. Auf die Handball-Fans warten morgen um 14.30 Uhr die Rhein-Neckar-Löwen Velyky, Klimovets, Mocsai, Löhr und Slezak. Das sind nur einige der Eröffnungshöhepunkte. Sie entsprechen der Engelhorn-Philosopie mehr als ein Kaufhaus zu sein. “Die Kundenzufriedenheit steht für uns ganz oben“ sagt Norbert Bonn, Geschäftsführer von engelhorn sports.Das Service-Konzept soll langfristig Kunden binden. Und deshalb gehört – um das Beispiel Sportschuhe zu nennen – eine Laufstrecke mit Videoanalyse dazu, sie ergänzt die Kletterwand. Auf die Fußballweltmeisterschaft 2006 hat sich das Sporthaus schon jetzt mit einer erweiterten Teamsportabteilung und dem Ausbau der Fanartikel eingestellt. Weitere Schwerpunkte sind Skifahren und Snowboarden.
Sport hält den Menschen von Kindes – bis ins Seniorenalter gesund, für Engelhorn ist diese Erkenntnis ein Geschäft mit Zukunft. „Vor allem in naturnahen Sportarten sehen wir großen Wachstumschancen“, umwerben Bonn und Fabian Engelhorn, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe, inzwischen alle Altersgruppen.
Das Haus Engelhorn bekennt sich zum Standort Mannheim als Zentrum der Metropolregion, so Engelhorn. Immerhin kommt ein Großteil der Kunden aus einem Radius von zirka 70 km. Viele reisen mit der S-Bahn, lobt der Juniorchef, die Stadt müsse aber noch mehr für die Auto fahrenden Kunden tun.
Das Sporthaus machte im letzten Jahr einen Umsatz von 41 Millionen Euro, im laufenden Jahre rechnet man mit einer Steigerung um etwa sechs Prozent. Am Gesamtunternehmen Engelhorn hat das Sporthaus einen Anteil von 30 Prozent.

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