29.05.2003 | TextilWirtschaft

Wie ein Treffen mit guten Freunden

Das Engelhorn Trendhouse setzt auf den Dialog mit der jungen Zielgruppe

Wer gedacht hat, dass Abteilungsleiter 1. immer Männer in Anzügen, 2. ziemlich alt und 3. recht spießig sind, war noch nicht im Engelhorn Trendhouse. Und erst recht nicht auf der erweiterten Website der jungen Schiene des Mannheimer Modehauses. In locker-flockigen Interviews stellen sich dort Mitarbeiter wie die Abteilungsleiter San Lemmer und Yves Postel vor. Und auch all die anderen der jungen Verkaufsmannschaft kann man dort zumindest mit Namen und Foto kennen lernen.
„Mit klassischem Marketing, wie Zeitungsanzeigen tun wir uns schwer“, sagt Trendhouse-Bereichsleiter Jörg Korfhage. Ein guter Teil des vergleichsweise bescheidenen Marketing-Etats (2% vom Umsatz) wird in die Kommunikation über Internet gesteckt. Im Fokus steht dabei der enge Dialog mit der jungen Zielgruppe. Die Website (www.trendhouse-mannheim.de) wurde zum Umbau im Herbst 2002 freigeschaltet und jetzt in Kooperation mit der Agentur Richter aus München erweitert. Neu ist vor allem der Bereich Community. Wer sich berufen fühlt, kann in Trend Area loswerden, was ihn rund um die Themen Party, Fashion, Music und Shopping bewegt – den besten Club, das geilste Kleidungsstück, die blödeste Anmache, das lustigste Einkaufserlebnis. Etwa alle zwei Monate soll es einen Trendflyer geben, der per E-Mail gestreut wird und in Bars, Clubs und Kinos in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg ausliegt. Ebenfalls neu im Marketing-Mix des Trendhouse sind SMS-Kampagnen. Korfhage: „Damit kommen wir schnell und kontinuierlich an die Kunden ran.“ Per SMS sollen Geburtstagsgrüße verschickt, Konzertkarten verlost und über Preisaktionen informiert werden. Ziel sei es, den Trendhousekunden einen Informationsvorsprung zu verschaffen.

zurück zur Übersicht